Nach Bergunfall in Südtirol

Felsblock erschlägt Berliner - Ermittlungen

Bozen - Nach ein tödlichen Bergunfall eines Berliner Professors in Südtirol ist ein 17-jähriger Deutscher ins Zentrum der Ermittlungen geraten.

Ende Juli war der 57 Jahre alte Berliner in der Texelgruppe von einem herabstürzenden Felsbrocken getroffen und tödlich verletzt werden, wie "Südtirol-Online" berichtete. Wie sich im Zuge der Untersuchungen ergab, soll sich der junge Deutsche, der mit Freunden unterwegs war, auf den Felsstein gesetzt haben, der sich dann löste und den Professor traf. Der Fall sei an das Jugendgericht weitergeleitet worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Ermittlungen gegen den Bergführer eingeleitet, der den Professor begleitet hatte. Im Zentrum stand dabei eine mögliche Fehleinschätzung der Gefahr in dem Gebirge, in dem es am Vortag geregnet hatte. Den Bergführer traf offensichtlich aber keine Schuld.

dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance / gms

Meistgelesene Artikel

Lawinen-Drama in Italien: Vier Kinder unter den Überlebenden

Rom - Es grenzt an ein Wunder: Obwohl sie fast schon die Hoffnung aufgegeben hatten, Überlebende in dem verschütteten Hotel im italienischen …
Lawinen-Drama in Italien: Vier Kinder unter den Überlebenden

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare