In Portugal

Feuerwehrfrau stirbt bei Waldbrandeinsatz

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Eine Feuerwehrfrau starb bei der Bekämpfung des Feuers.

Lissabon - Zahlreiche Waldbrände lassen die Feuerwehr auf der iberischen Halbinsel nicht zur Ruhe kommen. Besonders schlimm war die Lage am Freitag in Portugal.

Dort war am Vortag eine junge Feuerwehrfrau gestorben. Wie der nationale Zivilschutz ANPC in Lissabon mitteilte, wüteten am Freitagnachmittag im Norden und Zentrum des Landes noch fünf größere Waldbrände, die von insgesamt mehr als 800 Feuerwehrleuten bekämpft wurden. Betroffen waren demnach vor allem die Bezirke Vila Real, Viseu und Castelo Branco.

Ein Waldbrand in der Gemeinde Tondela in Viseu konnte unterdessen den amtlichen Angaben zufolge unter Kontrolle gebracht werden. Dort war am Donnerstag eine erst 22-jährige Feuerwehrfrau in den Flammen ums Leben gekommen, die laut Behörden in einem schwer zugänglichen bergigen Gebiet plötzlich die Richtung geändert hatten. Neun ihrer Kollegen wurden verletzt, zwei davon schwer. In Viseu wurden ein Haus und mehrere Schuppen von den Flammen zerstört.

In Spanien gab es am Freitag in Galicien im Nordwesten des Landes nach Angaben der Behörden noch vier Waldbrände. In den Dörfern Puerto Seguro (Provinz Salamanca) sowie Bermillo de Sayago (Provinz Zamora), die am Donnerstag evakuiert worden waren, kehrte derweil wieder Normalität ein. Die insgesamt rund 200 Einwohner durften wieder in ihre Häuser. Auch auf der Ferien-Insel Mallorca hatte es diese Woche auf knapp 500 Hektar gebrannt.

Die Brandgefahr wird in Spanien und Portugal zurzeit vor allem von der zum Teil extremen Trockenheit erhöht. Im Süden und Zentrum Spaniens herrschte zudem mit Temperaturen von bis zu 40 Grad hochsommerliche Hitze. In beiden Ländern äußerten die Behörden aber die Überzeugung, mehrere der Waldbrände seien absichtlich gelegt worden. Die portugiesische Polizei nahm am Freitag in Penajóia in Vila Real einen 51-jährigen Arbeitslosen als mutmaßlichen Verursacher eines kleineren Waldbrandes fest. Die Zahl der dieses Jahr in Portugal Festgenommenen erhöhte sich damit laut Behörden auf 38.

dpa

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