Feuerwehrmann legt tödlichen Brand - 17 Jahre Haft

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Bei einem absichtlich gelegten Buschbrand wie diesem kamen 2009 bei Melbourne 10 Menschen ums Leben.

Sydney - Anstatt Brände zu löschen hat ein australischer Feuerwehrmann welche gelegt. Zehn Menschen kamen in den Flammen ums Leben. Jetzt wurde der Brandstifter verurteilt.

Das Gericht in Melbourne verurteilte Brendan Sokaluk (42) am Freitag zu 17 Jahren und neun Monaten Haft, berichteten Lokalzeitungen. Sokaluk, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, hatte im Februar 2009 bei sengender Hitze über 40 Grad, Wind und größter Brandgefahr in der Nähe von Melbourne an zwei Stellen Feuer gelegt. Insgesamt brannten 150 Häuser und 36 000 Hektar Buschland ab. Der Tag der Brandstiftung ist in Australien als „Schwarzer Samstag“ bekannt. Es gab mehrere Brände nördlich von Melbourne, bei denen insgesamt 173 Menschen starben.

Sokaluk habe vermutlich niemand verletzen wollen, doch habe ihm die große Gefahr klar sein müssen, sagte der Richter. Nach Recherchen des Instituts für Kriminologie werden die Hälfte aller Buschbrände wahrscheinlich von Brandstiftern gestartet.

dpa

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