Vorwurf: Versicherungsbetrug

Finger ab: Verstümmelte Zahnarzt sich selbst?

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Ein Polizist sucht am 26.03.2012 in Fichtenwalde in einem Mülleimer nach Beweismittel.

Potsdam/Fichtenwalde - Zwei Männer hätten ihn überfallen und einen Finger abgetrennt, behauptet ein Zahnarzt aus Brandenburg. Doch hat der Überfall vielleicht gar nicht stattgefunden?

Der 43 Jahre alte Mediziner aus Fichtenwalde soll sich laut Anklage einen Finger abgeschnitten haben, um seine Versicherung um insgesamt 850.000 Euro zu betrügen. Die Potsdamer Staatsanwaltschaft wirft ihm das Vortäuschen einer Straftat und versuchten Betrug vor. Der Zahnarzt bestritt den Vorwurf und beteuert, das Opfer eines Überfalls zu sein. Zwei Unbekannte seien am 26. März 2012 in seine Praxis eingedrungen und hätten Gold sowie Geld gefordert, sagte er.

„Ich habe und ich hatte zu keinem Zeitpunkt ein Motiv für eine Vortäuschung“, sagte der Angeklagte am Dienstag vor dem Amtsgericht Potsdam.

dpa

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