Waldbrände

Flammenmeer in Kalifornien verschlingt fast 100 Wohnhäuser

+
Die verheerenden Busch- und Waldbrände im Süden Kaliforniens haben inzwischen mehr als 300 Gebäude zerstört. Foto: Mike Nelson

Los Angeles - Die verheerenden Busch- und Waldbrände im Süden Kaliforniens haben inzwischen mehr als 300 Gebäude zerstört, darunter fast 100 Wohnhäuser.

Die von den Behörden veröffentlichte Schadensbilanz ist die erste dieser Art, seitdem das Feuer in dem US-Bundesstaat wütet. Die Flammen haben seit Dienstag Tausende Hektar Land verwüstet und machten eine frühere Bestandsaufnahme bislang unmöglich.

Mehr als 82.000 Menschen in der rund hundert Kilometer östlich von Los Angeles gelegenen Gefahrenzone mussten in Sicherheit gebracht werden. Knapp 1600 Feuerwehrleute kämpfen dort gegen das Flammeninferno. Berichte über Todesopfer durch das von den Behörden mit dem Namen "Blue Cut" versehene Feuer gibt es bislang nicht.

Eine Hitzewelle mit extrem trockener Luft und die nach fünfjähriger Dürre ausgedorrte Vegetation in dem Westküstenstaat gelten als Ursache der Brandkatastrophe.

dpa

Meistgelesene Artikel

Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Valencia - Das schlimmste Unwetter seit neun Jahren hat Valencia ins Chaos gestürzt. In der Region um die ostspanische Stadt regnete es bis in die …
Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Freiburg - Nach dem Tod einer 19 Jahre alten Freiburger Studentin ist ein 17-Jähriger festgenommen worden. Auf die Spur des Jugendlichen brachte die …
Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Bogotá - Der Verein Chapecoense sollte am Mittwoch in Medellín zum Finale des Südamerika-Cups antreten. Doch auf dem Flug nach Kolumbien stürzt die …
Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Kommentare