Visionen für die Zukunft

Forscher testen Fahrstühle ins Weltall

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Johannes Ostler und Juliana Söhnlein arbeiten während des Wettbewerbs an ihrem "Weltraumaufzug".

Garching - Ein Aufzug ins Weltall ist rein rechnerisch machbar, doch die Umsetzung ist kompliziert. Sieben Teams aus Deutschland wollen Lösungen gefunden haben.

Ein Weltraumfahrstuhl könnte in ferner Zukunft Menschen, Satelliten und anderes Material ins All bringen. Das jedenfalls hoffen visionäre Wissenschaftler.

In Garching bei München präsentieren und testen bei der "European Space Elevator Challenge" sieben Teams aus Deutschland und Japan ihre Prototypen für einen solchen Fahrstuhl. Die verschiedenen Lift-Modelle fahren an einem Seil 100 Meter hoch bis zu einem Ballon. Dabei soll der beste "Climber" gefunden und dann auch prämiert werden.

Ziel sei es, junge Wissenschaftler von der Idee des Weltraumaufzugs zu begeistern und die Community auszubauen, teilten die Organisatoren von der Wissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft für Raketentechnik und Raumfahrt (WARR) der Technischen Universität München mit. Die Arbeitsgruppe ist dem Lehrstuhl für Raumfahrttechnik angegliedert.

dpa

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