Franzose begeht Straftaten unter falschem Namen

Paris - Fünfzehn Jahre lang hat ein Franzose unter dem Namen seines Bruders zahlreiche Delikte begangen. Ein Gericht hat nun geurteilt: Das wird teuer für den Betrüger.

Ein Gericht in Auxerre im Burgund verurteilte den 38-Jährigen Patrice G. am Donnerstagabend zu zweieinhalb Jahren Haft und Schadensersatz in Höhe von 17.500 Euro. Sein Bruder, der fälschlicherweise Bußgeldbescheide bekam und für Delikte verurteilt wurde, die er nicht begangen hatte, zeigte sich entrüstet. “In einem Jahr ist er draußen und fängt wieder an“, meinte er. Der Verurteilte hatte gestohlen, mit Drogen gehandelt und war betrunken Auto gefahren. “Ich hatte eine schlechte Phase mit Alkohol und Drogen“, sagte Patrice G. während der Verhandlung. Außerdem sei sein jüngerer Bruder immer der Liebling der Eltern gewesen. Er will das Urteil anfechten.

dpa

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