Franzose nach Entführung gefoltert und beraubt

Toulon - Ein 64 Jahre alter Mann ist in Südfrankreich vor seiner eigenen Haustür entführt und anschließend brutal gefoltert und ausgeraubt worden.

Beim Verlassen seines Hauses im Dorf Seillans, etwa 70 Kilometer von Marseille entfernt, wurde der Rentner von drei Unbekannten dazu gezwungen, in ein Fahrzeug zu steigen, wie am Mittwoch aus Ermittlungskreisen verlautete. Anschließend hätten die drei Männer den ehemaligen Maurer am Montagmorgen an einen verlassen Ort gebracht, wo sie brutal auf ihn eingeprügelt, ihm ein Fingerglied abgetrennt und ihn ins Gesicht geschnitten hätten.

Wie es weiter hieß, zwangen die Angreifer ihr Opfer, ihnen zu verraten, wo er sein Geld aufbewahre. Anschließend hätten die drei Männer den Rentner auf einer Müllhalde zurückgelassen und seien zu ihm nach Hause gefahren, um ihn zu bestehlen. Der 64-Jährige habe mit seinem Handy die Behörden verständigen können und sei ins Krankenhaus gebracht worden. Er befände sich außer Lebensgefahr.

dapd

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