Fünffachmord in Frankreich: Kinder wurden betäubt

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Nantes trauert: Die Beerdigung nach dem Fünffachmord.

Paris - Acht Wochen nach dem Fünffachmord im französischen Nantes wird noch immer nach dem tatverdächtigen Vater gefahndet. Mittlerweile ist bekannt geworden, dass die vier ermordeten Kinder betäubt worden sind.

Acht Wochen nach dem Fünffachmord im französischen Nantes kommen neue Details der Tat ans Tageslicht. Die vier getöteten Kinder der Familie hatten zuvor ein Schlafmittel bekommen. Das berichtet die Zeitung Le Figaro am Dienstag unter Berufung auf die Ermittler. Bei der ebenfalls getöteten Mutter hingegen seien keine Spuren von Medikamenten nachzuweisen gewesen. Von dem tatverdächtigen Vater fehlt weiterhin jede Spur.

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Der mutmaßliche Täter steht unter Verdacht, seine Frau und vier Kinder im Schlaf erschossen zu haben. Die Leichen waren später unter der Terrasse ihres Hauses entdeckt worden.

Die Ermittler fanden außerdem heraus, dass die Mutter zuvor ihre Kündigung als Lehrerin eingereicht hatte. Derzeit wird die Echtheit der Unterschrift geprüft. In dem Schreiben heißt es, die gesamte Familie werde nach Australien auswandern. Der Vater hatte vor der Tat mehrere Briefe ähnlichen Inhalts verschickt. Seit der Tat am 4. oder 5. April hat die Polizei etwa 500 Zeugen vernommen.

dpa

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