6,5 Kilometer gegen Fahrtrichtung

Geisterfahrerin mit Kind (3) durchquert Tunnel

Bregenz - Eine 42-jährige Deutsche hat am Sonntag den Pfändertunnel am Bodensee vollständig durchfahren. In dem Auto befanden sich ein dreijähriges Kind und ein weiterer Mitfahrer.

Als Geisterfahrerin ist eine 42-jährige Deutsche am Sonntag durch den gesamten Pfändertunnel bei Bregenz am Bodensee gefahren. Nach Polizeiangaben hatte sie ihre geplante Abfahrt in Lindau verpasst und war zunächst korrekt durch den hinter der deutsch-österreichischen Grenze beginnenden Pfändertunnel gefahren. Am Ende wendete sie jedoch an einer Ausweichstelle und fuhr entgegen der Fahrtrichtung die ganzen 6,5 Kilometer wieder zurück. Das Alarmsystem schaltete sofort Warnsignale und Ampeln an. Dies und die Aufmerksamkeit anderer Autofahrer hätten glücklicherweise einen Unfall verhindert, erklärte die österreichische Polizei.

Die Frau, die ein dreijähriges Kind und einen weiteren Mitfahrer im Wagen hatte, wurde am Tunnelausgang gestoppt. Erst da wollte sie ihren Fehler bemerkt haben. Der Tunnel unter dem 1064 Meter hohen Pfänder verbindet die Autobahnen A 96 München - Lindau mit der österreichischen A 14 mit den Schweizer Autobahnen nach Chur und Zürich.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Familien-Streit eskaliert: Messerattacke am Hauptbahnhof Hannover

Hannover - Am Hauptbahnhof in Hannover ist es zu einem Messerangriff gekommen. Zwei Männer wurden verletzt. Auslöser war offenbar ein Streit zwischen …
Familien-Streit eskaliert: Messerattacke am Hauptbahnhof Hannover

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Kommentare