Der Hund, der nicht sterben wollte

Geretteter Buck: Wird er wieder sehen können?

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Buck ist auf dem Weg der Besserung

Austin - Hund Buck war dem Tode nah, nachdem ihn sein Besitzer grausam misshandelt hatte. Jetzt befindet er sich auf dem Weg der Besserung. Die Ärzte wollen versuchen, sein Augenlicht zu retten. 

"Er ist jetzt in guten Händen." Tami Augustyn fällt ein Stein vom Herzen. Die Texanerin kümmert sich aufopferungsvoll um Buck, einen Mischlingshund, der dem Tode geweiht war, nachdem ihm sein sadistischer Besitzer vor knapp zwei Wochen mit einer Schrotflinte ins Gesicht geschossen, in einem Müllsack gesteckt und in der klirrenden Kälte an einen Zaun gehängt hatte. In der Notaufnahme der örtlichen Tierklinik in Conroe retteten die Ärzte das Leben der schrecklich zugerichteten Kreatur, das Geld für die beträchtliche Rechnung brachte Tierliebhaberin Augustyn über Spenden auf, die sie mithilfe einer Facebook-Initiative sammelte. Weit über 10.000 US-Dollar kamen auf diesem Weg zusammen.

Ein Youtube-Video zeigt den Hund und seine Retterin beim Verlassen der Klinik

Können die Ärzte Bucks Augenlicht retten?

Seitdem geht es Buck, der mittlerweile Vertrauen zu seinem neuen Frauchen gefasst hat, von Tag zu Tag besser. Nur eines macht der Tierliebhaberin noch Sorgen: Bucks Augen. Die Schrotkugeln hatten sie so schwer verletzt, dass das arme Tier sie anfangs gar nicht öffnen konnte. Mittlerweile geht das schon wieder ein wenig, doch die Ärzte sind auch nach einer ersten Operation skeptisch, ob Buck sein Augenlicht wieder ganz zurückbekommen wird. Am Donnerstag soll getestet werden, wie gut Buck auf Licht reagiert.

Täglich mehrmals musste Augustyn dem über 30 Kilogramm schweren Mischling Augentropfen verabreichen. Buck wehrte sich nach Kräften, wollte niemanden an seine verletzten Pupillen lassen. "Das ist nicht mein erstes Rodeo", kommentierte die Texanerin anfangs noch humorvoll. Die tief religiöse Frau wollte sich nicht von dem täglichen Kampf abhalten lassen und bat ihre tausende Facebook-Fans, für sie zu beten. Doch bald musste die Tierliebhaberin einsehen, dass sie es alleine nicht schafft. Buck kam wieder in die Klinik, wo sich ein Team von Pflegern liebevoll um ihn kümmert.

Derweil läuft die Fahndung nach dem Mann, der Buck so grausam zugerichtet hat, auf Hochtouren. Fingerabdrücke auf der Mülltüte, in der er den Hund zum Sterben gelassen hatte, sollen den Tierquäler überführen. 

hn

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