Gestrandete Wale auf Lastwagen in die Freiheit

Wellington - In Neuseeland hat eine der größten je in Angriff genommenen Rettungsaktionen für 21 gestrandete Grindwale begonnen. Ist ist eine Suppenschildkröte an der Reihe.

Neuseeland: 21 gestrandete Wale gerettet

Neuseeland: Gestrandete Wale gerettet

Helfer hievten am Freitag die ersten der bis zu zwei Tonnen schweren Tiere auf Lastwagen, um sie in eine ruhige Bucht zu bringen und dort aufs Meer hinauszulotsen. Rund 200 Tierpfleger und Freiwillige hatten die Wale über Nacht in einer ein Meter tiefen Lagune betreut. Die Tiere seien in relativ guter Verfassung, teilte die Naturschutzbehörde mit.

Die schrägsten Tiere der Welt

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Ein so großer Landtransport lebender Wale sei seines Wissens noch nie unternommen worden, sagte Anton Van Helden, der Walexperte des Nationalmuseums Te Papa der Zeitung “New Zealand Herald“. “Es ist ein riesiges Unterfangen und es birgt Risiken für die Wale, aber es ist ihre einzige Überlebenschance“, sagte er. Die Bucht, in der das Meer ruhiger ist, ist 50 Kilometer weiter südlich.

Die 21 Wale waren mit rund 60 Artgenossen am Mittwoch in Spirits Bay an der äußersten Nordspitze Neuseelands in seichtes Wasser geraten. Starker Wind und Wellen machten ihre Rückkehr ins tiefere Wasser unmöglich. Dutzende Tiere verendeten.

Unterdessen kämpften Tierärzte nördlich von Wellington um das Leben einer Suppenschildkröte, die aus den tropischen Gewässern Australiens tausende Kilometer abgetrieben und dort an Land gespült worden war. Das 70 Zentimeter lange Tier leide an einem Kälteschock und Lungenentzündung und habe einen Bruch im Panzer, teilten die Ärzte mit.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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