Hamburg: Wasserwerfer gegen Randalierer

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Randalierer stehen am Samstag im Schanzenviertel in Hamburg während der Ausschreitungen nach dem Schanzenfest um ein Feuer herum. Erneut kam es nach dem Schanzenfest zu Ausschreitungen.

Hamburg - Nach einem zunächst friedlichen Schanzenfest ist die Hamburger Polizei am frühen Sonntagmorgen doch noch mit Wasserwerfern gegen Randalierer vorgegangen.

Polizeisprecher Mirko Streiber sagte, eine Sparkassen-Filiale sei „aus einer großen Menschenmenge heraus massiv beworfen“ worden: „Die Tür wurde stark beschädigt.“ Als die Beamten daraufhin die Straße vor dem linksalternativen Kulturzentrum „Rote Flora“ räumen wollten, seien sie mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen worden. „Wir lassen uns auch nicht bis zum Gehtnichtmehr provozieren.“

Zuvor hatte es lange Zeit so ausgesehen, als würde das Schanzenfest anders als in den Vorjahren ohne Krawalle enden. Tagsüber hatten rund 10 000 Menschen ein friedliches Straßenfest mit Musik und Flohmarkt gefeiert. Bei schönem Sommerwetter schoben sich die Besucher dicht gedrängt an Verkaufs- und Infoständen vorbei durch das Schanzenviertel. Es gab keine Zwischenfälle.

Erst am späteren Samstagabend wurden vor der „Roten Flora“ Böller und Feuerwerkskörper gezündet und vereinzelt Müll in Brand gesetzt. Kleinere Gruppen Vermummter riefen zudem Parolen wie „Ganz Hamburg hasst die Polizei“. Die Polizei hatte sich aber zunächst im Hintergrund gehalten und von einem ruhigen Verlauf gesprochen.

dpa

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