Prognose-Software soll Wohnungseinbrüche in Hessen verhindern

+
Polizisten nehmen einen als Einbrecher verkleideten Mann fest (gestellte Szene). Foto: Daniel Bockwoldt/Illustration

Wiesbaden (dpa) - Im Kampf gegen professionelle Einbrecherbanden setzt nun auch Hessen auf ein Computerprogramm. Die Software soll vorhersagen, an welchen Orten eine erhöhte Gefahr von Wohnungseinbrüchen besteht, so dass sich die Polizei personell darauf einstellen kann.

Das sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) in Wiesbaden. Das Programm wurde vergangenen Winter in Wiesbaden und den Kreisen Main-Taunus, Darmstadt-Dieburg sowie Main-Kinzig getestet. Dabei sei ein Rückgang der Taten um 14 Prozent festgestellt worden. Nun werde die Ausweitung auf andere Einbruchs-Schwerpunkte geprüft, darunter der Hochtaunuskreis, sagte Beuth.

Erfahrungen mit einer ähnlichen Software gibt es unter anderem bereits in Bayern und Baden-Württemberg. Der Computer wird dabei zunächst mit Tausenden Daten von bereits begangenen Einbrüchen gefüttert und sucht dann nach Mustern. Aus diesen Mustern hat die hessische Polizei bei den Tests beispielsweise geschlossen, ob sie Verkehrskontrollen einrichtet oder verstärkt Streife fährt.

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare