Seite nicht mehr erreichbar

Hetz-Portal kreuz.net seit Samstag vom Netz

München - Wurde den Hasspredigern der Stecker gezogen? Es sieht - zumindest vorläufig - so aus. Das umstrittene Internetportal kreuz.net ist seit Samstag vom Netz.

Das sich selbst "katholisch" nennende Portal ist seit Samstag offline, also im Netz nicht mehr erreichbar.

Das erzreaktionäre Internetportal ist kürzlich auch in Österreich ins Visier der Ermittler geraten. Das österreichische Innenministerium erstattete bei der Wiener Staatsanwaltschaft Anzeige gegen unbekannt wegen Verhetzung. Das sagte ein Ministeriumssprecher Ende November. Auch die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt seit einigen Tagen wegen Volksverhetzung gegen die Internetseite, die vom Verfassungsschutz seit längerem beobachtet wird. Die Suche nach den bislang unbekannten Betreibern, die angeblich aus der katholischen Kirche kommen, gestaltet sich allerdings wegen häufiger Serverwechsel schwierig.

Die Tricks der Daten-Hacker

Die Tricks der Daten-Hacker

Auf dem vermeintlichen Nachrichtenportal erscheinen immer wieder Artikel mit homophoben, muslimfeindlichen und antisemitischen Äußerungen. Auch katholische Bischöfe werden dort in teils unflätiger Weise angegriffen. Zuletzt sorgte die Seite mit herabwürdigenden Beiträgen über den gestorbenen schwulen Entertainer Dirk Bach für Empörung. Die römisch-katholische Kirche hatte sich mehrfach von kreuz.net distanziert.

fro/dpa

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