Sie wollen "Deutschland leiden lassen"

Bekennerbrief: "Flut-Brigade" droht mit Deich-Sabotage

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Unbekannte haben damit gedroht, Deiche in Sachsen-Anhalt zu sabotieren.

Magdeburg - Nach der Drohung mit Anschlägen auf Deiche in Sachsen-Anhalt ist nun offenbar auch ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Die Chaoten geben sich darin als "germanophobe Flut-Brigade" aus.

Als hätten die Menschen in Deutschland mit dem Hochwasser nicht schon genug zu kämpfen. Nein, nun macht auch noch eine Sabotage-Bande den Menschen und Einsatzkräften in Sachsen-Anhalt Sorgen, die mit Anschlägen auf die Deiche droht. Die Bild-Zeitung veröffentlichte am Montag ein Bekennerschreiben der "germanophoben Flut-Brigade" , wie sich die Gruppe in dem Schreiben selbst bezeichnet. "Wir, die germanophobe Flut-Brigade, haben es uns zum Ziel gesetzt Deutschland (oder Teile davon) unter den Wassermassen leiden zu lassen", zitiert die Zeitung aus dem geschmacklosen Brief. Unter dem Slogan "Deutschland in den Rücken fallen" habe die unbekannte Gruppe bereits an drei Deich-Stellen ihr Unwesen getrieben. An den Deichen in Susigke, Großtreben-Zwethau und Elebenau seien sie den Angaben zufolge am Werk gewesen. Und tatsächlich fand die Polizei dort laut Bild bei einer Überprüfung Beschädigungen. Ob diese allerdings wirklich von der Gruppe stammen, ist derzeit noch nicht klar.

Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte bereits am Sonntag verstärkte Kontrollen veranlasst. Der Regierungschef wies am Sonntag darauf hin, dass verhindert werden müsse, dass die ohnehin schon katastrophale Situation noch durch Anschläge verschärft werde. „Wir nehmen das sehr ernst, weil solche Drohungen natürlich zu einer katastrophalen Auswirkung führen könnten, wenn wir sie nicht ernst nehmen.“ 

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vh

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