Hurrikan "Karl" sucht Mexiko heim

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Hurrikan Karl hinterlässt Schneise der Verwüstung: Ein von herabfallenden Ästen zerstörtes Auto.

Mexiko-Stadt - Wirbelsturm “Karl“ hat in Mexiko mindestens drei Menschenleben gefordert. Mehrer Menschen werden vermisst. Der Sturm hat erhebliche Schäden hinterlassen. Jetzt zieht er weiter.

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Im Bundesstaat Veracruz, wo er am Freitag in Hurrikanstärke auf die Küste gestoßen war, werden zudem mehrere Menschen vermisst. Der Sturm richtete dort erhebliche Schäden an. Im Laufe des Samstags schwächte sich “Karl“ rasch ab, überzog aber Zentral- und Südmexiko mit teils heftigen Regenfällen.

In den vergangenen Tagen waren drei Wirbelstürme im Atlantik aktiv - neben “Karl“ auch “Igor“ und “Julia“. Bei ihrem Zug nach Norden wurden sie aber bereits schwächer. “Julia“ wurde zu einem Tropensturm herabgestuft und “Igor“ zu einem schwächeren Hurrikan der Kategorie 1. Er sollte nach Berechnungen des US-Hurrikanzentrums in Miami noch am Sonntagabend (Ortszeit) über die Bermudas hinwegziehen.

Erdrutsche und Überschwemmungen

Wie die mexikanischen Behörden mitteilten, starben im Bundesstaat Puebla zwei Menschen bei einem Erdrutsch. In Tabasco ertrank ein Kind in einem Fluss. Sieben Menschen wurden im Bundesstaat Veracruz vermisst. In dem am Golf von Mexiko gelegenen Staat sind nach Angaben von Gouverneur Fidel Herrera rund 500 000 Einwohner von den Auswirkungen betroffen. In über 100 Städten und Ortschaften sei es zu Überschwemmungen gekommen, sagte Herrera. In zahlreichen Städten sei die Stromversorgung zusammengebrochen. Auch habe der Sturm, der mit Geschwindigkeiten von 185 Stundenkilometern an Land gegangen war, große Schäden in der Landwirtschaft angerichtet.

Im Landesinnern verursachte der Wirbelsturm Erdrutsche sowie Überschwemmungen und machte Landstraßen unpassierbar. Autos wurden von Wassermassen weggetrieben, der Sturm wehte Bäume, Werbetafeln und Strommasten um. Hunderte von Bautrupps waren anschließend unterwegs, um die Schäden zu beseitigen.

dpa

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