Schwere Vorwürfe

Kinderpornos? Odenwaldschul-Lehrer schweigt 

+
Mahntafeln vor der Odenwaldschule erinnern an die Missbrauchsopfer.

Darmstadt/Heppenheim - Der wegen des möglichen Besitzes von Kinderpornos entlassene Lehrer der Odenwaldschule im hessischen Heppenheim schweigt zu den Ermittlungen.

Eine Aufklärung des neuen drohenden Skandals werde voraussichtlich sechs Monate und damit relativ lange dauern, sagte der stellvertretende Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt, Noah Krüger, am Dienstag. Es nehme Zeit in Anspruch, bis die Computerdaten des Verdächtigen ausgewertet worden seien.

Beweise gegen den 32-Jährigen gebe es noch nicht. Am Osterwochenende war bekanntgeworden, dass die Wohnung des Pädagogen an der traditionsreichen Schule am 9. April durchsucht worden war. Nach einer Mitteilung des Reform-Internats wurde dem Mann fristlos gekündigt.

An der Schule waren vor Jahrzehnten Schüler von Lehrern sexuell missbraucht worden. Ein Abschlussbericht nennt als Zahl mindestens 132 Opfer. Der Skandal kam erst viele Jahre später an die Öffentlichkeit.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare