Polizei weist Kritik an Suche nach vermisster Studentin zurück

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Das undatierte Polizeifoto zeigt die vermisste Tanja Gräff. Foto: Polizei/Archiv

Trier (dpa) - Die Trierer Polizei hat mögliche Versäumnisse bei der Suche nach der fast acht Jahre lang vermissten Studentin Tanja Gräff zurückgewiesen.

Einsatzkräfte hätten die Gegend um den Ort, an dem die sterblichen Überreste der 21-Jährigen gefunden wurden, mehrfach abgesucht, sagte Polizeidirektor Franz-Dieter Ankner. Am Boden des Fundortes selbst sei man aber nicht gewesen, da das von Bäumen und Sträuchern überwucherte Gelände zu Fuß nicht zugänglich war. "Wir hatten keinen Hinweis, dass sie da liegt", sagte der Leiter der Trierer Mordkommission, Christian Soulier.

Der Fundort liegt rund einen Kilometer von der Hochschule Trier entfernt - der Ort, an dem die Studentin im Juni 2007 zuletzt gesehen wurde. Inzwischen sei nahezu das ganze Skelett von Gräff gefunden worden, sagte der Leitende Trierer Oberstaatsanwalt, Peter Fritzen. Auch Schmuck, Kleidung, Handy und Studentenausweis lagen dabei. "Es spricht alles dafür, dass es Tanja Gräff ist", sagte er.

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