Schweiz: Vier Tote nach Lawinenunglück

+
Ein Rettungshubschrauber kreist über der Mannschaft, die die verschütteten Schweizer sucht.

Bern - Eine Lawine hat am Samstag bei Bourg-Saint-Pierre in der Schweiz elf Menschen mitgerissen. Vier Wintersportler sind dabei ums Leben gekommen. Eine Person wird noch immer vermisst.

Beim bisher größten Lawinenunglück in der Schweiz in diesem Winter sind am Samstag vier französische Wintersportler ums Leben gekommen. Eine weitere Person wurde am Abend noch vermisst, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt seien bei den Unglück bei Bourg-Saint-Pierre nahe der Grenze zu Italien elf Menschen verschüttet worden, sagte Polizeisprecher Jean-Marie Bornet.

Eine Person konnte sich aus den Schneemassen befreien und um Hilfe rufen. Sechs Menschen wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, einer davon erlag dort seinen Verletzungen. Die Suche nach der vermissten Person wurde über Nacht aus Sicherheitsgründen unterbrochen.

Das Unglück ereignet sich kurz nach Mittag am 3.730 Meter hohen Mont Vélan in den westlichen Walliser Alpen. Die Schweizer Behörden warnten vor einem beträchtlichen Lawinen-Risiko in der Region am Samstag.

dapd

Meistgelesene Artikel

Namenssuche für Berliner Eisbärenbaby läuft

Berlin - Vor etwas mehr als zehn Jahren machte Eisbär Knut Schlagzeilen. Jetzt hat der Berliner Zoo einen neuen Eisbären - er soll endlich einen …
Namenssuche für Berliner Eisbärenbaby läuft

Familien-Streit eskaliert: Messerattacke am Hauptbahnhof Hannover

Hannover - Am Hauptbahnhof in Hannover ist es zu einem Messerangriff gekommen. Zwei Männer wurden verletzt. Auslöser war offenbar ein Streit zwischen …
Familien-Streit eskaliert: Messerattacke am Hauptbahnhof Hannover

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare