In Bremer Kino

19-Jähriger beim Public Viewing erstochen

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Ein Mitarbeiter der Spurensicherung fotografiert im Eingangsbereichs des Kinos in Bremen den Tatort.

Bremen - Ein Mann ist bei einer Messerstecherei während einer Public-Viewing-Veranstaltung in Bremen verletzt worden und später an seinen Verletzungen gestorben.

Bei weitgehend friedlichen Feiern nach dem WM-Erfolg der deutschen Fußballer haben in der Nacht zum Montag vereinzelt auch Gewaltdelikte die Polizei auf den Plan gerufen. Bei einem Streit während einer Public-Viewing-Veranstaltung in Bremen erlitt ein 19-Jähriger tödliche Stichverletzungen, wie die Ermittler mitteilten. Der mutmaßliche Messerstecher wurde schwer verletzt festgenommen. Bei einem Autokorso nahe Köln wurde eine Frau angeschossen.

Der folgenschwere Streit bei der Public-Viewing-Veranstaltung in Bremen ereignete sich nach Polizeiangaben in einem Kino, in dem es während der Fußballübertragung am späten Sonntagabend einen Stromausfall gegeben hatte. Kurz darauf entwickelte sich eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Zuschauern, in deren Verlauf der 22-Jährige auf den 19 Jahre alten Zuschauer eingestochen haben soll. Das Opfer starb wenig später im Krankenhaus.

Den 22-Jährigen nahm die Polizei noch in Tatortnähe fest. Wegen stark blutender Verletzungen musste er im Krankenhaus behandelt werden, Lebensgefahr bestand nach Angaben der Ermittler nicht. Das Motiv für die Tat lag zunächst im Dunkeln. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Ebenfalls unklar waren zunächst die Hintergründe des Schusses auf die Frau in Bergheim bei Köln. Die 23-Jährige hatte kurz nach Mitternacht an einem Autokorso teilgenommen, mit dem deutsche Fans den 1:0-Finalerfolg der DFB-Elf über Argentinien feierten. Am Steuer ihres Wagens sitzend wurde die junge Frau von einem Projektil in die Schulter getroffen. Das Geschoss stammte vermutlich aus einer Kleinkaliberwaffe. Die 23-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

In zahlreichen Städten feierten die Fans dagegen friedlich den WM-Titel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Allerdings mussten die Ordnungshüter wiederholt angetrunkene Autofahrer aus dem Verkehr ziehen und gegen das Abbrennen von Pyrotechnik vorgehen.

Schwere Verletzungen erlitt ein Mann nach einer Public-Viewing-Veranstaltung am Mannheimer Wasserturm. Der 28-Jährige stürzte nach Polizeiangaben am frühen Montagmorgen von der Empore des Mannheimer Wahrzeichens acht Meter in die Tiefe und musste in eine Klinik gebracht werden

AFP

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