Schlamm erschwert Suche

Meteorit: Einschlag-Löcher in See entdeckt

+
Bisher wurden nur kleine Teilchen des Meteoriten entdeckt.

Moskau - Knapp zwei Wochen nach dem Meteoriteneinschlag in Russland haben Taucher mögliche Krater auf dem Grund des Tschebarkul-Sees gefunden.

Das gebe neue Hoffnung auf die Entdeckung der größten Teile des Himmelskörpers, sagte die Sprecherin der Stadt Tschebarkul, Ljubow Rudometowa, am Mittwoch der Agentur Itar-Tass zufolge. Eine etwa drei Meter dicke Schlammschicht am Boden erschwere die Suche. Ein Team um den Experten Viktor Grochowski aus Jekaterinburg will an diesem Donnerstag zu dem See aufbrechen, um die Nachforschungen fortzusetzen.

Die Druckwelle des am 15. Februar über Tscheljabinsk am Uralgebirge explodierten Meteoriten hatte rund 7000 Gebäude beschädigt. Durch berstendes Glas verletzten sich etwa 1500 Menschen.

Geplant sei nun, den Boden des Sees mit Spezialgeräten abzusuchen, sagte Grochowski. Er vermutet, dass das Hauptstück des Meteoriten in dem Gewässer liegt. Nach einer ersten Tauchexpedition am 16. Februar hatten die Behörden die Suche zunächst eingestellt. Damals hatte es geheißen, das gezeigte Loch im Eis habe wohl einen anderen Ursprung.

Meteorit schlägt in Russland ein

Meteorit schlägt in Russland ein

Die Forscher aus der Uralstadt Jekaterinburg hatten zuletzt mehrere Fundstücke von Landexpeditionen präsentiert, das größte wiegt ein Kilogramm.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Kommentare