Er soll in einem Schacht liegen

Militär rät: Gelände für Suche nach Nazi-Zug vorbereiten

Warschau/Walbrzych - Für eine Suche nach einem angeblich in Polen vergrabenen deutschen Zug aus dem Zweiten Weltkrieg müsste nach Ansicht von Militärexperten das Gelände entsprechend vorbereitet werden.

Das teilte die Führung der polnischen Streitkräfte am Montag in einer Stellungnahme mit.

Der Zug, den zwei Männer aus dem niederschlesischen Walbrzych nach eigenen Angaben an der Bahnstrecke zwischen Breslau (Wroclaw) und Walbrzych geortet haben, soll sich in einem Schacht 50 Meter unter der Erdoberfläche befinden.

Experten hatten das Gelände am Freitag in Augenschein genommen. Vor genaueren Untersuchungen mit Bodenradargeräten müssten Müll, Unterholz und alte Baumreste entfernt werden, hieß es. Das Militär warte nun auf eine Stellungnahme der örtlichen Behörden.

Die beiden Schatzsucher hatten ihren Fund Mitte August gemeldet und Ansprüche auf Finderlohn angemeldet. Prompt machten in Polen Gerüchte die Rede, es könne sich um einen Zug mit Raubgold der Nationalsozialisten handeln. Ob der Zug tatsächlich existiert, ist bisher nicht bewiesen.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren: Zweifel an angeblichem Bodenradarbild von Nazi-Zug

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Todesfalle: 16 Schüler sterben in brennendem Bus nahe Verona

Verona - Bei einem schweren Busunglück nahe Verona in Italien sind 16 Menschen ums Leben gekommen. 39 Reisende seien verletzt worden. Es handelt sich …
Todesfalle: 16 Schüler sterben in brennendem Bus nahe Verona

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare