Millionenbeute bei Überfällen und Einbrüchen

Berlin - Diamanten, Bargeld, Wertpapiere - wie beim aktuellen Coup auf dem Brüsseler Flughafen haben Gangster bei Raubüberfällen und Diebstählen schon mehrfach Millionen gebeutet. Einige spektakuläre Fälle.

Dezember 2008: Mehrere Männer - einige von ihnen als Frauen verkleidet - stürmen in Paris einen Laden der amerikanischen Luxusjuwelierkette Harry Winston. Die mit Pistolen und einer Handgranate bewaffneten Ganoven räumen zahlreiche Ringe, Ketten und Uhren im geschätzten Gesamtwert von 85 Millionen Euro ab. Das Geschäft war bereits 2007 überfallen worden. Die Beute betrug damals nach unterschiedlichen Quellen 20 bis 44 Millionen Euro.

März 2007: In einer Bank im Diamantenviertel von Antwerpen werden Edelsteine im Wert von rund 21 Millionen Euro gestohlen.

Februar 2006: Sechs Gangster erbeuten in Tonbridge/England knapp 78 Millionen Euro beim Überfall auf ein Depot für Wertgegenstände.

August 2005: Bei einem Banküberfall im brasilianischen Fortaleza werden umgerechnet rund 57 Millionen Euro erbeutet. Die Räuber hatten einen 80 Meter langen Tunnel bis in den Tresorraum gegraben.

Februar 2005: Bei einem Überfall auf dem schwer bewachten Frachtgelände des Amsterdamer Flughafens Schiphol werden Schmuck und Diamanten im Wert von 80 Millionen Euro geraubt.

Dezember 2004: Beim größten Bankraub in der Geschichte Nordirlands erbeutet eine Bande 38 Millionen Euro, nachdem sie zuvor die Familien zweier leitender Angestellter als Geiseln genommen haben.

Februar 2003: Einbrecher lassen sich am Wochenende im Diamond Center in Antwerpen einschließen. Sie brechen 120 Schließfächer auf und erbeuten Diamanten und Wertpapiere für rund 100 Millionen Euro.

Mai 1990: Dem Geldboten eines Brokerhauses werden in der Londoner City auf dem Markt kaum absetzbare Wertpapiere im Gegenwert von 413 Millionen Euro gestohlen. Der größte Teil der Beute taucht in den kommenden Monaten wieder auf.

dpa

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