Strenge Sicherheitsvorkehrungen

Miss-World-Wahl wegen Protesten verlegt

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Aufgrund der heftigen Proteste indonesischer Islamisten musste die diesjährige Miss-World-Wahl auf die Ferieninsel Bali verlegt werden. Hier trainieren die Kandidatinnen nun unter strengen Sicherheitsvorkehrungen für den großen Tag.

Jakarta - Statt einer spektakulären Show und einer strahlenden Siegerin verspricht die diesjährige Miss-World-Wahl vor allem politische Proteste - jetzt wurde das Finale verlegt.

Das Miss-World-Finale wird nach Protesten indonesischer Islamisten auf die Ferieninsel Bali verlegt. Das kündigte der Sozialminister Agung Laksono am Samstag an. Das Finale sollte ursprünglich am 28. September in der Nähe der Hauptstadt Jakarta ausgetragen werden. Dort hatten aber tagelang Hunderte Demonstranten gegen die Veranstaltung protestiert. Sie degradiere Frauen zu Objekten, hieß es.

Die Veranstalter hatten zuvor versichert, die Finalteilnehmerinnen würden nicht in Bikinis auftreten. Bali gehört auch zu Indonesien, ist aber mehrheitlich von Hindus bewohnt.

Während die Bevölkerung des Landes gegen die Wahl protestiert, bereiten sich die Kandidatinnen auf den großen Tag vor: Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen trainieren sie in ihrem Hotel auf Bali - während die Proteste und Demonstrationen in der Hauptstadt weiterhin anhalten.

Miss-World-Workout unter strengen Sicherheitsvorkehrungen

Bilder vom Miss-World-Workout

Die Endrunde des Wettbewerbs hat bereits mit Vorentscheidungen auf Bali begonnen. 131 Frauen sind am Start. Die 18-jährige Amina Sabbah aus Jena vertritt Deutschland.

dpa

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