Mordete Neonazi-Gruppe auch in Berlin?

Berlin - Ein fast zwölf Jahre alter Berliner Mordfall beschäftigt erneut die Ermittler, weil er dem Vorgehen der Zwickauer Neonazi-Terrorzelle ähnelt.

Es handle sich um die Ermordung eines Mannes mit ausländischen Wurzeln im Jahr 2000, sagte Polizeisprecher Frank Millert am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Der “Tagesspiegel“ hatte zuvor darüber berichtet. Am 17. März 2000 war ein 51-jähriger Jugoslawe in seinem Zeitungsladen mit gezielten Kopfschüssen getötet worden. “Es wurde damals in alle Richtungen ermittelt“, sagte Millert. “Anhaltspunkte für einen rechtsextremen Hintergrund gab es nicht.“

Chronologie der Ereignisse

Die rechte Terrorzelle - Chronologie der Ereignisse in Bildern

Im Zuge der Ermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) werden auch ungeklärte Mordfälle überprüft, die im Zusammenhang mit der Terrorgruppe stehen könnten. Das Zwickauer Trio war 1998 untergetaucht und soll zwischen 2000 und 2007 neun Einwanderer aus der Türkei und Griechenland sowie eine deutsche Polizistin mit Kopfschüssen ermordet haben. Derzeit sitzt die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe in Köln in Untersuchungshaft.

dpa

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Verona - Mitten in der Nacht prallt ein Bus gegen einen Pfeiler und fängt Feuer, ein Schülerausflug endet auf grausame Weise. Ein Lehrer rettet …
Bus wird bei Verona zur Todesfalle: Heldenhafter Sportlehrer

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion