Mutmaßlicher Taxi-Mörder legt Geständnis ab

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Der mutmaßliche Taxi-Mörder vom Bodensee hat kurz vor Ende des Peozesses ein Geständnis abgelegt.

Konstanz - Der mutmaßliche Mörder einer Taxifahrerin am Bodensee hat zum Ende des Prozesses am Konstanzer Landgericht überraschend ein volles Geständnis abgelegt.

Der 28-Jährige, der damit sein Schweigen vor Gericht gebrochen hat, sagte, dass er die Kontrolle über sich verloren habe. Als er das erste Mal auf die 32-jährige Taxifahrerin in Hagnau eingestochen habe, hätten seine Hände fürchterlich gezittert. Er habe in dem Moment nicht begriffen, was in ihm vorgehe. Gleichzeitig zeigte er Reue und sagte, die beiden Frauen täten ihm leid. Er sei froh, dass die Taxifahrerin aus Singen die Tat überlebt habe.

Sein Pflichtverteidiger Klaus Frank hatte mit der öffentlichen Äußerung seines Mandanten nicht gerechnet. “Ich freue mich, dass er es gemacht hat, er hat den Sachverhalt klar und deutlich ohne grausame Fakten dargestellt. Das ist der erste Schritt in Richtung Aufarbeitung.“ Einfluss auf das Urteil habe das Geständnis aber nicht, denn der Angeklagte habe “nichts Neues“ gesagt.

Dem 28-Jährigen wird vorgeworfen, im Juni 2010 eine 32 Jahre alte Taxifahrerin in Hagnau am Bodensee mit mehreren Messerstichen in den Hals getötet zu haben. Tags zuvor soll er eine weitere Taxifahrerin in Singen zunächst mit einem Messerstich in den Hals lebensbedrohlich verletzt und danach in der Annahme, sie sei tot, vergewaltigt haben.

dapd

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