"Es gibt keine finanzielle Obergrenze"

Polizei warnt Trittbrettfahrer: Eine Stunde Hubschrauber = 1700 €

München - Die Münchner Polizei warnt im Zusammenhang mit dem Amoklauf erneut eindringlich alle Trittbrettfahrer - und prangert das "widerliche Verhalten" an. Das haben Trittbrettfahrer zu befürchten. 

Die Botschaft an Trittbrettfahrer ist klar und deutlich: Es gebe zur Zeit Menschen, die meinen, es sei ein "Spaß" mit der Angst seiner Mitmenschen zu "spielen", schreibt die Polizei. "Dieses widerliche Verhalten kann nicht nur strafrechtliche Folgen haben, es werden auch erhebliche finanzielle Konsequenzen auf den Einzelnen zukommen."

Weiter steht auf der offiziellen Facebook-Seite der Münchner Polizei: "Wir prüfen jede einzelne (Falsch-)Meldung und ermitteln den Verursacher." Wer absichtlich und grundlos einen Polizeieinsatz auslöse, müsse die Kosten dafür übernehmen. "Es gibt dabei keine finanzielle Obergrenze."

Es folgt sogar eine detaillierte Aufschlüsselung: "Pro eingesetztem Beamten und Stunde stellen wir jeweils 54 € in Rechnung. Kommt ein Hubschrauber zum Einsatz, werden 1700 € pro Stunde in Rechnung gestellt."

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema:

Meistgelesene Artikel

Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Melbourne - Über drei Straßenblocks hinterlässt ein Amokfahrer in Melbourne eine Spur der Verwüstung. Vier Menschen hat er mit dem Auto getötet. Der …
Auto rast in Menschenmenge: Viertes Opfer gestorben

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Kommentare