Nationalteams kämpfen um WM-Titel im Handtaschen-Weitwurf

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Österreich ist der amtierende Weltmeister im Handtaschen-Weitwurf. Das Team erzielte im vergangenen Jahr eine Gesamtweite von 67,44 Metern. Fast ein Drittel Anteil am Erfolg hatte Andreas Ruland (l) aus Zülpich mit knapp 26 Metern. Foto: Oliver Berg/Archiv

Bottrop (dpa) - Zum fünften Mal treffen sich heute in Bottrop Dutzende Spieler zur Weltmeisterschaft im Handtaschen-Weitwurf. Es darf geschleudert, gestoßen oder nach Diskusart geworfen werden.

20 Teams gehen im Movie Park an den Start, darunter Titelverteidiger Österreich. Die meisten Spieler sind aber Deutsche, die im Team ihres Lieblingslandes antreten.

In Vierermannschaften muss die größte Gesamtweite erzielt werden. Pluspunkte gibt die Jury für die Art der Ausführung. Weltrekordhalter ist Pierre Ermini, ein Klavierträger aus Wuppertal, der seine Tasche 2015 im Finale für Finnland 35,32 Meter weit warf.

Das amtierende Weltmeisterteam Österreich erzielte im vergangenen Jahr eine Gesamtweite von 67,44 Meter. Fast ein Drittel Anteil am Erfolg hatte Andreas Ruland aus Zülpich mit knapp 26 Metern. Der 44-Jährige hat sich für dieses Jahr eine Designer-Tasche aus Paris kommen lassen.

Männer gehen im Wettbewerb mit einem Handicap an den Start. Ihre Tasche wiegt mit zwei Kilo doppelt so viel wie das Frauen-Spielgerät.

Infos zur Handtaschen-Weitwurf-WM

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