Strengere Piloten-Kontrollen nach Germanwings-Absturz

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Die Germanwings-Maschine war im März 2015 in den französischen Alpen zerschellt. Alle 150 Menschen an Bord starben. Foto: Sebastien Nogier/Archiv

Berlin (dpa) - Für Piloten soll es künftig strengere Drogen- und Alkoholkontrollen geben. Das beschloss der Bundestag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen als Reaktion auf die Germanwings-Katastrophe vor gut einem Jahr.

Nach dem neuen Gesetz sollen Fluggesellschaften untersuchen, ob ein Pilot bei Dienstantritt unter dem Einfluss von "Medikamenten, Alkohol oder anderen psychoaktiven Substanzen" steht, wenn ein entsprechender Verdacht besteht. Daneben sind Zufallskontrollen geplant.

Experten weltweit sähen in der Diskussion über solche Kontrollen einen positiven Effekt für die Sicherheit in der Luftfahrt, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bei der Debatte im Bundestag.

Die Germanwings-Maschine war im März 2015 in den französischen Alpen zerschellt. Der Copilot, der das Flugzeug den Ermittlungen zufolge absichtlich zum Absturz gebracht hatte, soll psychische Probleme gehabt haben. Alle 150 Menschen an Bord starben.

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