2002 wegen Mordes verurteilt

Neuer Prozess für Kennedy-Neffen

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Michael Skakel

Washington - Der wegen Mordes verurteilte Kennedy-Neffe Michael Skakel bekommt einen neuen Prozess. Er war einst für schuldig befunden worden, ein Nachbarmädchen erschlagen zu haben.

Ein Richter im US-Staat Connecticut entschied nach einem Bericht des US-Senders CNN vom Mittwoch, dass Skakel bei seinem Prozess im Jahr 2002 juristisch unzulänglich vertreten worden sei. Deswegen müsse der heute 53-Jährige ein neues Verfahren erhalten.

Eine Geschworenenjury hatte damals Skakel für schuldig befunden, 1975 im Alter von 15 Jahren das gleichaltrige Nachbarmädchen Martha Moxley mit einem Golfschläger erschlagen zu haben. Er war zu 20 Jahren bis lebenslänglich verurteilt worden. Skakel hatte jahrelang vergeblich versucht eine Aufhebung des Urteilsspruches zu erreichen.

Skakel ist ein Neffe von Ethel Kennedy, der Witwe des ermordeten früheren US-Justizministers und Präsidentschaftskandidaten Robert Kennedy. Kritiker hatten den Verdacht geäußert, dass die Verbindung zu den Kennedys die Polizei damals abgeschreckt habe, den Fall weiter zu verfolgen. Erst im Jahr 2000 wurde er dann wieder aufgerollt, als neue Belastungselemente auftauchten.

dpa

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