Fragwürdige Vorwürfe

Nordkorea stellt zwei US-Touristen vor Gericht

Seoul - Seit April sind zwei Touristen in Nordkorea inhaftiert. Nun will die Regierung die beiden US-Bürger vor Gericht stellen. Die Anschuldigungen werfen Fragen auf.

Nordkorea will zwei US-Bürger wegen angeblich feindseliger Handlungen vor Gericht stellen. Der Verdacht gegen die beiden inhaftierten Touristen Miller Matthew Todd und Jeffrey Edward Fowle habe sich bei den Ermittlungen bestätigt, berichteten die Staatsmedien am Montag. Beide Amerikaner werden demnach beschuldigt, nach ihrer Einreise in Nordkorea gegen die Gesetze des Landes verstoßen zu haben. Was ihnen genau vorgeworfen wird, ist unklar. Beide waren im April festgenommen worden.

Im vergangenen Jahr hatte ein Gericht in dem weithin abgeschotteten Land einen Amerikaner wegen angeblicher Umsturzversuche zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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