Öl-Leck kurz vor endgültiger Versiegelung

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Eine Aufnahme der ferngesteuerten Livekamera von BP zeigt das ausströmende Öl auf dem Grund des Golfs von Mexiko, nachdem die Ölplattfrom "Deepwater Horizon" am 22.04.2010 unterging (Archivfoto vom 13.07.2010).

New Orleans - Spezialteams haben im Golf von Mexiko mit der endgültigen Versiegelung des leckgeschlagenen Bohrlochs begonnen. Sie rechnen noch am Samstag mit einem positiven Ergebnis.

Seit Samstagmorgen pumpen sie über die am Donnerstag fertiggestellte Entlastungsbohrung Zement in den unteren Teil der Quelle. Man rechne damit, noch am Samstag die endgültige Versiegelung bekannt geben zu können, teilte der Ölkonzern BP mit, in dessen Auftrag die Arbeiter an Bord der Bohrplattform “Deepwater Horzion“ das unterirdische Öl-Reservoir anzapften.

Ölpest im Golf von Mexiko: Chronologie des Versagens

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Mitte Juli konnten BP-Ingenieure den unkontrollierten Ölfluss aus der leckgeschlagenen Quelle mithilfe einer provisorischen Kappe auf dem oberen Ende des Bohrlochs stoppen. Anschließend gelang es ihnen, die Quelle mit einem Zementpfropfen von oben zu verschließen. Als endgültig versiegelt und damit als ungefährlich wird das Bohrloch jedoch erst gelten, wenn sie auch von unten verschlossen ist. Seit dem Unglück am 20. April sind rund 780 Millionen Liter Öl ins Meer geflossen - es war die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA.

dapd

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