Österreicher schießt Musikant in den Hintern

Wien - “Mir san ja die lustigen Holzhackersbuam...“: Wenig unterhaltsam fand ein Österreicher das Ziehharmonikaspiel seines Nachbarn und schoss ihm aus Wut in den Hintern. Die kuriosen Details.

Ein Salzburger Gericht verurteilte den 32-jährigen Schützen am Donnerstag zu einer Geldstrafe von 2500 Euro und 900 Euro Schmerzensgeld, berichteten österreichische Medien. Er bekam zudem ein Waffenverbot und die Polizei nahm ihm seine Luftdruckgewehre ab.

Er sei beruflich sehr gestresst und schon länger von dem ständigen Musizieren seines Nachbarn genervt gewesen, begründete der Elektriker aus Bruck an der Glocknerstraße im Pinzgau seine Tat vor dem Richter: “Gespielt hat er mittelmäßig, es war immer das selbe Lied.“ Als der 19-Jährige dann Ende Mai auch noch vor dem Haus zu seiner Quetschkommode griff und mit Freunden lautstark sang und feierte, rastete der Nachbar aus: Er griff zum Luftgewehr und schoss dem Musikanten ohne Vorwarnung in den Hintern. Dieser wurde leicht verletzt und zeigte den Mann an.

dpa

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