Liebesstudie verrät

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Wo man seine Liebe am besten findet, sagt die Studie

Allensbach - Wer suchet, der findet, heißt es. Das gilt auch für Singles auf Partnersuche. Wege, die große Liebe zu finden, gibt es viele. Eine aktuelle Studie verrät die vielversprechendsten.

Wer sich heutzutage auf Partnersuche begibt, hat die Qual der Wahl. Der eine sucht den Traumpartner im Getümmel auf der Disco-Tanzfläche, andere geben in Zeitungen oder im Internet eine Kontaktanzeige auf oder lassen bei einer Einladung im Freundeskreis Bekannte Amor spielen. Eine Begegnung am firmeneigenen Kopierer kann irgendwann zur Hochzeit führen, und auch das Gegenüber in der Tram ist schon bei manchen zur besseren Hälfte geworden. Wo die Chancen, sein Herz zu verlieren, am höchsten sind, hat jetzt eine repräsentative Studie des Allensbach-Instituts herausgefunden.

Im Auftrag eines großen Kaffeeherstellers wurden 1558 Bundesbürger ab 16 Jahren gefragt, die seit mindestens fünf Jahren zusammen sind. Das Ergebnis des Trendchecks "Wo sich Paare finden" dürfte viele erstaunen:

Dass aus einer Zufallsbekanntschaft mehr wird, passiert äußerst selten. Offensichtlich werden mehr Geldbeutel in Bahn, Bus oder Tram verloren als Herzen: Nur ein Prozent der Befragten hat angegeben, hier das Single-Leben aufgegeben zu haben. Der Einkauf beim Supermarkt um die Ecke füllt zwar den Kühlschrank, aber nur selten die Lücke in einem einsamen Herz. Wer am Nachbartisch im Café um das Salz bittet, bekam auch nur bei einem Prozent der Studienteilnehmer später einen Ring herübergereicht. Auch nicht vielversprechender fürs Liebesleben ist der Sport. Ob aktiv ausgeübt oder beim gemeinsamen Fußballschauen: Nur drei bis fünf Prozent der Paare lernten sich so kennen.  

Die irren Erkenntnisse der Sex-Forscher

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In Zeiten von Facebook und Co. kaum verwunderlich: Immer mehr Menschen lernen sich über soziale Netzwerke kennen. Mittlerweile ist jede zehnte Beziehung durch eine virtuelle Freundschaftsanfrage entstanden. Bei Paaren, die länger als zehn Jahre gemeinsam durchs Leben gehen, sind es nur zwei Prozent. 
Partnerbörsen im Netz erleben den gleichen Aufwärtstrend: Sechs Prozent der jungen Paare haben hier erfolgreich angebandelt. Immerhin vier Prozent landeten bei der klassischen Zeitungsannonce einen Liebestreffer.

Platz drei der besten Beziehungsstifter geht an den Arbeitsplatz. Zwölf Prozent der Befragten fanden hier zur Zweisamkeit. Die Chancen, im abendlichen Partygedränge sein Glück zu finden, stehen ebenfalls sehr gut: 16 Prozent hat Amors Pfeil in Discos und Kneipen getroffen. Vor allem die ausgehwütigen jungen Menschen zwischen 16 und 29 liegen in dieser Gruppe mit 21 Prozent vorne. 

Der gemeinsame Freundeskreis bleibt jedoch die beste Kontaktbörse. Für 30 Prozent der Studien-Teilnehmer waren gemeinsame Unternehmungen mit Bekannten der Schlüssel zum Liebesglück. Mit 44 Prozent sind hier die 30- bis 44-Jährigen besonders erfolgreich, mit 29 bzw. 24 Prozent stehen ihnen die anderen beiden Altersgruppen jedoch kaum nach.

hn

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