Zum Jahresende

Papst erinnert an das Gute in der Welt

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Papst Benedikt XVI.

Rom/Berlin - In seiner Vesper zum Jahresende hat Papst Benedikt XVI. die Gläubigen an das Gute in der Welt erinnert.

Der 85-jährige Pontifex betonte am Montagabend im Petersdom die Notwendigkeit, sich immer wieder vor Augen zu führen und darüber nachzudenken, „dass es trotz allem in der Welt immer noch Gutes gibt“. „Zuweilen ist es freilich schwer, diese tiefe Wahrheit zu erfassen, weil das Böse mehr Lärm macht als das Gute“, sagte er.

Die Nachrichten würden beherrscht von „brutalem Mord, weit verbreiteter Gewalt und großer Ungerechtigkeit“. Gute Taten und von Glaube und Geduld getragene alltägliche Dienste am Nächsten blieben hingegen oft im Verborgenen. Der Papst erinnerte die Gläubigen daran, dass das Böse in der Welt oft vom Menschen selbst hervorgebracht werde, wenn dieser den falschen Weg einschlage.

Bei der Vesper wurde - wie immer am Silvesterabend - das „Te Deum“ als Dank für das zu Ende gehende Jahr gesungen. Dabei handelt es sich um einen feierlichen traditionellen Lob-, Dank- und Bittgesang (vom lateinischen „Te Deum laudamus“ - „Dich Gott loben wir“). Im Anschluss an die Zeremonie wollte Benedikt die Krippe auf dem Petersplatz besuchen.

Am Neujahrsmorgen wird der Pontifex die Neujahrsmesse zelebrieren. Der Gottesdienst im Petersdom steht traditionell im Zeichen des katholischen Weltfriedenstages.

Am 1. Januar 1967 hatte sich Papst Paul VI. erstmals mit einer Friedensbotschaft an die Regierenden in aller Welt gewandt und darin den Neujahrstag zum Weltfriedenstag erklärt.

dpa

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