Taifun auf den Philippinen: 8 Tote

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So rüsteten sich die Menschen in Manila gegen den Taifun

Manila - Ein Taifun mit Windgeschwindigkeiten bis 230 Kilometer pro Stunde hat am Samstag auf den Philippinen mehreren Menschen das Leben gekostet.

Der Wirbelsturm “Nanmadol“ löste in der Provinz Pangasinan im Norden des Landes einen Erdrutsch aus, der ein Haus unter sich begrub. Die beiden Geschwister im Alter von fünf und sechs Jahren konnten nach zwei Stunden nur noch tot geborgen werden, wie die Provinzverwaltung erklärte.

In der philippinischen Provinz Pangasian erfasste eine Schlammlawine ein am Fuße eines Berges stehendes Haus, zwei Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren kamen nach Behördenangaben ums Leben. In dem Gebirgsort Baguio auf der Insel Luzon stürzte die Mauer einer Müllhalde ein. Tonnen von Müll stürzten auf drei Hütten, zwei Kinder wurden getötet, deren Großmutter wurde vermisst, wie Bürgermeister Mauricio Domogan erklärte. In anderen Teilen der Region kamen mindestens vier weitere Menschen bei Schlamm- und Gerölllawinen ums Leben oder ertranken.

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Der Taifun bewegte sich langsam in nördlicher Richtung auf den Süden von Taiwan zu. Dort wurde bereits eine Warnung für die Schifffahrt im Bashi-Kanal herausgegeben. “Nanmadol“ dürfte den Prognosen zufolge in Taiwan nicht auf Land treffen, sondern am Montag und Dienstag in Richtung Norden entlang der taiwanischen Ostküste ziehen. Die Wetterbehörde sagte für Taiwan sintflutartige Regenfälle und starken Wind voraus.

dapd

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