Mit einem Dutzend Kugeln

Polizei erschießt Mann auf dem Times Square

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Der Mann am Times Square wurde durch Schüsse gestoppt.

New York - Mit einem Messer bewaffnet hat ein Mann die New Yorker Polizei in Atem gehalten. Gleich zwölf Schüsse feuerten die Beamten auf den Angreifer ab.

In New York ist man vieles gewohnt. Die Metropole ist nicht zufällig als Schauplatz von vielen Hollywood-Filmen ausgewählt worden. Dass ein Mann jedoch von einem Polizisten auf offener Straße erschossen wird, hat dem Big Apple dennoch einen Schock versetzt.

Der Mann war am Times Square mit einem Messer bewaffnet vor Polizisten herumgelaufen und hatte die Cops mit lauten Zurufen ("Erschießt mich! Los, Erschießt mich!) provoziert. Als er plötzlich vor den Polizisten zurückwich, fielen etwa ein Dutzend Schüsse. Davon fanden nach Polizeiangaben mindestens sieben Kugeln ihr Ziel. Der 51-Jährige ging zu Boden und erlag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Wie die New York Times berichtet, musste die Polizei den Mann über den ganzen Platz verfolgen. Ein Augenzeuge berichtet: "Er war wie auf Drogen." Angeblich wurde die Polizei auf den Mann aufmerksam, weil dieser Marihuana konsumiert hatte.

Nun wird Kritik an der New Yorker Polizei laut, welcher überzogene Gewalt vorgeworfen wird. Auch die Tante des Erschossenen warf den Cops einen unangemessenen Einsatz von Brutalität vor: "Man braucht keine zwölf Kugeln, um jemanden zu erschießen", sagte Margaret Johnson der New York Daily News.

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