In einem Park in Montreal

Pornokiller: Kopf von Opfer gefunden?

+
Der mutmaßlich Mörder Luka Magnotta wird in Handschellen abgeführt.

Montreal - Grausamer Fund: Die kanadische Polizei ist im Fall des mutmaßlichen Mörders Luka Magnotta möglicherweise einen Schritt weiter gekommen.

In einem Park in Montreal soll etwas gefunden worden sein, bei dem es sich um den fehlenden Kopf des Opfers handeln könnte. Das berichtete das kanadische Fernsehen CTV am späten Sonntagabend (Ortszeit). Wie Polizeisprecherin Anie Lemieux dem Sender sagte, müssten Analysen erst bestätigen, ob es sich tatsächlich um einen menschlichen Kopf handle und ob eine Verbindung zu dem Mordfall an einem 33 Jahre alten Chinesen bestehe. Dem Pornodarsteller Magnotta wird vorgeworfen, den Mann ermordet und zerstückelt zu haben.

Der 29-Jährige hatte ein elfminütiges Video ins Netz gestellt, auf dem der Mord zu sehen ist. Magnotta soll den Studenten mit einem Eispickel umgebracht und zerstückelt haben. Einige Leichenteile verschickte er mit der Post, den Torso warf er auf den Müll, einige Körperteile soll er auch gegessen haben. Nach Bekanntwerden der Tat war der Pornodarsteller über Paris nach Berlin geflohen, wo er Anfang Juni in einem Internetcafé erkannt und festgenommen wurde.

dpa

Meistgelesene Artikel

Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Valencia - Das schlimmste Unwetter seit neun Jahren hat Valencia ins Chaos gestürzt. In der Region um die ostspanische Stadt regnete es bis in die …
Chaos in Valencia nach dem schlimmsten Unwetter seit 2007

Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Freiburg - Nach dem Tod einer 19 Jahre alten Freiburger Studentin ist ein 17-Jähriger festgenommen worden. Auf die Spur des Jugendlichen brachte die …
Tote Studentin: So kamen die Ermittler dem 17-Jährigen auf die Spur

Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Bogotá - Der Verein Chapecoense sollte am Mittwoch in Medellín zum Finale des Südamerika-Cups antreten. Doch auf dem Flug nach Kolumbien stürzt die …
Große Solidarität: Zé Roberto spielt für Chapecoense

Kommentare