Polizist stirbt nahe Boston

Schießerei und Explosionen auf MIT-Campus

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Die Polizei durchkämmt nach dem Feuergefecht mit den zwei Verdächtigen die Nachbarschaft auf der Suche nach dem noch flüchtigen jungen Mann.

Cambridge - Der Polizist wollte einer Beschwerde nachgehen. Jetzt ist er tot. Erschossen auf dem Campus des berühmten Instituts für Technologie Massachusetts (MIT). Außerdem soll es Explosionen gegeben haben.

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Polizisten auf dem Campus der US-Eliteuniversität MIT nahe Boston ist es zu einem Großeinsatz der Sicherheitskräfte gekommen. In der Ortschaft Watertown habe sich die Polizei eine wilde Verfolgungsjagd mit zwei jungen Männern geliefert, meldeten US-Medien in der Nacht zum Freitag.

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Dabei seien Schüsse gefallen, es habe auch eine Explosion gegeben, berichtete die New York Times unter Berufung auf Augenzeugen. Einer der beiden Männer wurde bei dem Feuergefecht mit der Polizei angeschossen und starb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Der andere Verdächtige konnte flüchten.

Terrorist, der gekommen ist, "um Menschen zu töten"

Unterdessen wurde bekannt, dass es offenbar einen Zusammenhang zwischen dem Bombenanschlag auf den Boston-Marathon und den tödlichen Schüssen auf dem MIT-Campus gibt. Von Seiten der Behörden hieß es am Freitag, es gebe eine Verbindung zwischen den beiden Vorfällen. Über den noch flüchtigen Verdächtigen sagte ein Sprecher weiter: "Wir glauben, er ist ein Terrorist", der gekommen sei, "um Menschen zu töten". Nach Informationen des Nachrichtensenders 7News sollen beide Verdächtigen im Ausland ein Militär-Training durchlaufen haben.

Am Freitag warnte das MIT via Twitter, dass ein verdächtiges Paket auf dem Campus gefunden wurde und rief die Studenten auf, den Fundort zu meiden. Inzwischen gab das MIT bekannt, dass von dem Paket keine Gefahr für den Campus ausgeht.

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Am Montag waren bei einem Bombenanschlag auf den Marathon in Boston im US-Bundesstaat Massachusetts drei Menschen getötetund mehr als 170 verletzt worden. Das MIT liegt in der Nachbarschaft von Boston.

Der getötete Beamte sei an einer Schusswunde auf dem Campus gestorben, hieß es. Er sei zuvor wegen einer Ruhestörung gerufen worden.

dpa

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