Schießerei vor Moschee in Kopenhagen: Ein Toter

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Bei einer Schießerei vor einer Kopenhagener Moschee sind ein Mann getötet und zwei weitere Personen verletzt worden.

Kopenhagen - Bei einer Schießerei vor einer Moschee in Kopenhagen sind am Dienstag ein Mann getötet und zwei weitere Personen verletzt worden.

Die Bluttat ereignete sich vor dem Muslimischen Kulturinstitut im westlichen Stadtteil Vesterbro nach dem Morgengebet zum Ende des Fastenmonats Ramadan, wie die Polizei in der dänischen Hauptstadt mitteilte.

Zwischen zwei Gruppen junger Männer kam es auf dem Parkplatz vor dem Kulturzentrum zu einem Streit und anschließend zu einem Kampf und dem Schusswechsel, wie Polizeisprecher Lau Thygesen erklärte. Ein Augenzeuge sagte dem Fernsehsender TV2, er habe 15 bis 20 Schüsse gehört, als er zusammen mit seinem zehnjährigen Sohn davongefahren sei. “Ich habe Menschen, Frauen, Kinder gesehen, die sich hinter Autos geduckt und versteckt haben. Es war wirklich unschön“, sagt er.

Zwei weitere Männer wurden verletzt, wie Thygesen sagte. Einer von ihnen floh in einem Auto und wurde später in einem Krankenhaus in der südschwedischen Stadt Malmö gefunden. Die Polizei suchte nach mehreren Tatverdächtigen, festgenommen wurde aber zunächst niemand. Die umliegenden Straßen sowie ein Parkhaus in der Nähe wurden abgeriegelt.

Das Muslimische Kulturinstitut war Ende der 70er Jahre von pakistanischen Einwanderern gegründet worden. Zu dem Komplex gehören eine Moschee sowie eine Islamschule.

dapd

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