Schreck nach Start: Lufthansa-Jet muss notlanden

Buenos Aires - Ein Lufthansa-Jumbo mit etwa 200 Passagieren und Besatzungsmitgliedern musste in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires notlanden. Kurz nach dem Start war es zu einem Zwischenfall gekommen.

Alle Menschen an Bord von LH 511 Richtung Frankfurt waren wohlauf, bestätigten Passagiere nach der Landung am Montag in der Millionenmetropole im Fernsehen. Die Passagiere wurden in Hotels untergebracht und sollten am nächsten Tag nach Deutschland geflogen werden.

Eigentlich sollte der längste Nonstoppflug im Lufthansanetz mehr als 13 Stunden dauern. Aber schon 40 Minuten nach dem Start kündigte der Pilot über die Bordlautsprecher an, dass Vögel in eine der Turbinen geraten seien und sie beschädigt hätten. Deshalb müsse das Flugzeug umkehren. “Die Besatzung hat sich vorbildlich verhalten und allen Passagieren die ganze Zeit ein Gefühl der Sicherheit vermittelt“, lobte eine argentinische Passagierin nach der Landung im Fernsehen.

“Wir haben von dem Vogelschlag selbst nichts gespürt oder gehört“, erzählte die Frau weiter. “Als wir aus dem Fenster sahen, konnten wir dann aber sehen wie Treibstoff abgelassen wurde, um das Gewicht für die Landung zu verringern. Das dauerte etwa eine Stunde“, fügte sie hinzu: “Wir waren alle sehr ruhig“. Die Landung selbst sei dann ganz normal gewesen.

Auf dem Flughafen “Ministro Pistarini“ waren bereits Feuerwehrfahrzeuge und Krankenwagen in Stellung gegangen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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