Schützenbund: Geltendes Recht hätte Amoklauf verhindert

Berlin - Der Deutsche Schützenbund meldet sich in der Diskussion um eine Verschärfung des Waffenrechts nach dem Amoklauf einer Anwältin zu Wort. Aktuelle Gesetze reichten aus, sagt der Schützenbund.

Die Amokläuferin von Lörrach ist nach Angaben des Deutschen Schützenbundes bereits 1996 aus dem Schützenverein ausgetreten, hat ihre Waffe aber behalten. “Dies wäre heute so nicht mehr möglich“, sagte Verbandssprecher Birger Tiemann am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Beim Amoklauf einer 41-jährigen Sportschützin waren am Sonntagabend in Lörrach drei Menschen und die Täterin ums Leben gekommen. Der Deutsche Schützenbund e.V. (DSB) ist nach eigenen Angaben der viertgrößte deutsche Spitzensportverband. Nahezu 1,5 Millionen Schützen sind Mitglieder in rund 15.000 Vereinen.

dpa

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