Schwacher Trost: 160 Jahre nach Hinrichtung begnadigt

+
160 Jahre nach seiner Hinrichtung ist John Gordon begnadigt worden.

Providence - Mehr als 160 Jahre nach der Hinrichtung eines irischen Einwanderers in Rhode Island begnadigt der US-Staat den Mann. Historiker sind zur den Ansicht gekommen, dass der Prozess fehlerhaft war.

John Gordon wurde 1845 gehängt, weil er den Bruder eines Senators getötet haben soll. Seither wurde niemand mehr in Rhode Island hingerichtet. Juristen und Historiker sind inzwischen zu der Ansicht gelangt, dass der Prozess gegen Gordon fehlerbehaftet war. Der Ire sei aufgrund von Indizien verurteilt worden, außerdem habe das Verfahren im Zeichen weitverbreiteter Vorurteile gegenüber irischen Katholiken gestanden. Das Parlament von Rhode Island erließ deshalb ein Gesetz, mit dem Gouverneur Lincoln Chafee aufgefordert wurde, Gordon zu begnadigen. Eine entsprechende Proklamation wollte Chafee am Mittwoch im Old State House der Hauptstadt Providence unterzeichnen, wo Gordons Prozess stattfand.

dapd

Meistgelesene Artikel

Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Freitag der 13.! Selbst wer nicht besonders abergläubisch ist, verbindet mit diesem Datum ein ungutes Gefühl. Wie genau der Aberglaube entstand ist …
Grund zur Sorge? 13 Fakten zum Freitag den 13.

Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Köln - Offenbar ist eine Eurowings-Maschine, eine Lufthansa-Tochter, die auf dem Weg von Oman nach Köln war, umgeleitet worden. Als Grund wird …
Bomben-Alarm: Eurowings-Flieger nach Köln evakuiert

Sechs Geschwister sterben bei Hausbrand

Baltimore - Drei Kinder und ihre Mutter befreien sich aus ihrem brennenden Haus in Baltimore. Sechs weitere Geschwister sterben in den Flammen. Die …
Sechs Geschwister sterben bei Hausbrand

Kommentare