Selbstmord im Lager in Guantanamo auf Kuba

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Im sogenannten "Camp Justice" hat sich offenbar ein 37-jähriger Afghane das Leben genommen.

Guantanamo Bay - Ein mutmaßliches Mitglied der Terrororganisation Al-Kaida hat sich im Gefangenenlager auf Kuba offenbar das Leben genommen. Wiederbelebungsversuche der Wachen blieben erfolglos.

Ein Häftling hat im US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba nach Angaben des US-Militärs offensichtlich Selbstmord begangen. Wie das US-Militär am Mittwoch mitteilte, handelt es sich um einem 37 Jahre alten Afghanen.

Er wurde beschuldigt, Mitglied des Terrornetzwerks Al-Kaida gewesen zu sein. Der Mann wurde seit September 2007 in Guantánamo festgehalten. Der Afghane habe nicht mehr geatmet, als ihn die Wachen am Mittwoch gefunden hätten. Wiederbelebungsversuche seien erfolglos geblieben.

Eine Todesursache wurde nicht genannt. Nach Angaben des US-Fernsehsenders MSNBC war der Mann der achte Häftling, der seit der Eröffnung des Lagers auf dem US-Marinestützpunkt auf Kuba im Januar 2002 gestorben sei. Bei zwei von ihnen hätten offensichtlich natürliche Ursachen vorgelegen. Zur Zeit sind in Guantánamo noch etwa 170 Menschen inhaftiert.

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