Skurriler Brauch: Studenten werfen Klavier vom Dach

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Frei nach Loriot: "Ein Klavier, ein Klavier!"

Cambridge - Studenten feiern bekanntlich gerne und viel. Wenn dabei ein Klavier vom Dach fällt, ist der Spaß normalerweise vorbei. Nicht jedoch in Amerika.

Am Massachusetts Institute of Technology ist es eine liebgewonnene Tradition, einmal im Jahr ein Piano vom Dach des sechsstöckigen Baker House zu kippen. Unten versammeln sich die Studenten und gröhlen freudig, wenn das Instrument dem Gesetz der Schwerkraft gehorchend seinen Weg nach unten antritt. Der Jubel der jungen Leute kennt keine Grenzen, wenn es den Boden gefunden hat und mit einem lauten Krach in tausend Stücke zerbirst.

Die skurrilsten Gesetze im Ausland

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"Drop Date" heißt dieser skurrile Brauch, der anno 1972 eingeführt wurde. Der Name bezieht sich einerseits auf das Fallenlassen ("drop") des Klaviers, aber auch auf den besonderen Tag. Es ist nämlich der letzte vor den Frühlingsferien. Dann wird nämlich nicht mehr gebüffelt und die Studenten dürfen den Vorlesungen fernbleiben ("drop"), ohne Sanktionen befürchten zu müssen. 

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Musikliebhabern sei versichert: Das Klavier ist alt und irreparabel kaputt - schon bevor es auf dem Boden aufprallt.

HN

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