Sohn eines Deutschen auf den Philippinen entführt

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Der 14-jährige Sohn eines Deutschen und seine Mutter sind auf den Philippinen entführt worden.

Manila  - Der 14-jährige Sohn eines Deutschen ist auf den Philippinen entführt worden, zusammen mit seiner Mutter und einem philippinischen Verwandten. Die Täter sollen Islamisten sein.

Die Polizei machte muslimische Extremisten der Abu Sayyaf-Gruppe für den Überfall am Dienstag verantwortlich. Der Junge und seine Mutter (50), eine gebürtige Philippinerin, haben die amerikanische Staatsbürgerschaft. Die drei seien von mehr als einem Dutzend Rebellen aus einer Pension in Tictabon auf der Insel Sacol verschleppt worden, berichtete die Polizei in Zamboanga City, rund 875 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. Sie machten dort Urlaub. Der Vater war nicht mitgefahren. Die Familie lebe in den USA. “Nach unseren neuesten Informationen wurden die Opfer nach Sengad in der Provinz Basilan verschleppt und sind in den Händen von Abu Sayyaf-Anführer Abu Pula“, sagte der örtliche Polizeichef.

Die Terrororganisation wird für zahlreiche Anschläge und Entführungen verantwortlich gemacht. Sie verschleppten im Jahr 2000 auch Touristen von einer malaysischen Taucherinsel, darunter die deutsche Familie Wallert aus Göttingen. Sie kamen erst nach Monaten wieder frei. Die Abu Sayyaf-Terrorgruppe kämpft für einen eigenen Staat des muslimischen Südens der Philippinen. Der Rest des Landes ist überwiegend katholisch.

dpa

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