Staatsanwaltschaft will nach tödlichen Schüssen Haft für Landwirt

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Polizeiabsperrung am Tatort in Klein-Behnitz im Havelland. Foto: Nestor Bachmann

Nauen (dpa) - Gegen einen 72-jährigen Landwirt, der am Dienstag auf seinem Hof bei Nauen (Brandenburg) einen Mitarbeiter des Veterinäramtes erschossen hat, soll am Mittwoch Untersuchungshaft beantragt werden. Das sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam, Sarah Kress.

Weil der Rentner offenbar mit der Haltung seiner Rinder überfordert war, hatten ihm fast alle Tiere weggenommen werden sollen. Als dann drei Mitarbeiter des Veterinäramtes auf seinem Hof in Klein Behnitz erschienen, schoss er nach Polizeiangaben mit einer Schrotflinte mehrmals auf sie. Ein 61-Jähriger erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Seine beiden Kolleginnen blieben unverletzt.

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