Frau soll sich mit Coca-Cola zu Tode getrunken haben

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Nathascha harris starb an übermäßigem Konsum von Coca-Cola

Wellington - Eine Frau aus Neuseeland soll sich mit Coca-Cola zu Tode getrunken haben: Bis zu zehn Liter schüttete die Mutter von acht Kindern täglich in sich rein. Eines Tages brach sie plötzlich zusammen.

Sie trank acht bis zehn Liter Coca-Cola pro Tag und rauchte dazu rund 30 Zigaretten: In Neuseeland ist einer Mutter von acht Kindern ihre Mangelernährung zum Verhängnis geworden. Die 30-jährige Natasha Harris brach in ihrem Haus tot zusammen. Der Pathologe Dan Mornin sagte am Donnerstag aus, die Frau habe wahrscheinlich unter Kaliummangel gelitten, der durch ihren exzessiven Colakonsum ausgelöst worden sei.

“Als erstes trank sie morgens neben ihrem Bett eine Cola und das letzte, was sie abends tat, war, eine Cola zu trinken“, sagte ihr Lebensgefährte Chris Hodgkinson in einer gerichtlichen Untersuchung. “Sie war süchtig nach Coke.“ Außerdem habe Harris nur wenig gegessen und viel geraucht. In den Monaten vor ihrem Tod habe sie einen hohen Blutdruck gehabt und sich müde gefühlt.

Der Pathologe Mornin sagte nach einem Bericht von “Fairfax Media“, auch das in der Cola enthaltene Koffein habe möglicherweise zum Tod der 30-Jährigen beigetragen. Ihrem Lebensgefährten zufolge machte die Hausfrau am Tag ihres Todes im Februar 2012 noch die Kinder für die Schule fertig, bevor sie zusammenbrach. Versuche, sie wiederzubeleben, blieben erfolglos.

Ungewöhnliche oder nicht zweifelsfrei geklärte Todesfälle werden in Neuseeland gerichtlich untersucht und können sich auf die künftige Gesundheitspolitik auswirken. Wenn die Untersuchung abgeschlossen ist, wird der Untersuchungsrichter seinen Abschlussbericht zur Todesursache veröffentlichen.

Die Ernährungswissenschaftlerin Lisa Te Morenga von der Universität von Otago sagte, der Konsum großer Mengen Flüssigkeit in einer kühlen Umgebung könne das Gleichgewicht im Körper durcheinanderbringen. Eine Sprecherin von Coca-Cola in Ozeanien, Karen Thompson, betonte, die Produkte des Konzerns seien sicher. Auch das Trinken großer Mengen Wasser in kurzer Zeit sei gefährlich, wenn gleichzeitig nicht genügend Nährstoffe aufgenommen würden.

dapd

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