Tödliche Beißattacke: Hund greift Frau an

Erfurt/Berlin - Eine 57 Jahre alte Frau ist am Dienstagabend im thüringischen Kindelbrück von ihrem eigenen Hund getötet worden.

Die Frau sei sei von dem “Familienhund“ angegriffen und gebissen worden, sagte ein Polizeisprecher. Es handle sich um einen Mischling - einem Mix aus Schäferhund und Rottweiler.

Warum das Tier plötzlich auf die Frau losgegangen sei, konnte noch nicht geklärt werden. Ihr Ehemann stehe unter Schock und sei nicht vernehmungsfähig, äußerte der Polizeisprecher. Auf dem Grundstück in Kindelbrück lebe nur das Ehepaar. Der tödliche Vorfall habe sich gegen 18.00 Uhr ereignete. Am Abend teilte die Polizei mit, dass der Hund eingeschläfert wurde.

In Berlin wurde ein neunjähriger Junge von einem Kampfhund angefallen, ins Gesicht gebissen und schwer verletzt. Das Kind war am Montagnachmittag bei einem Freund zu Besuch. Nach Polizeiangaben vom Dienstag verbot die Mutter des Freundes den beiden Jungen, zu dem Staffordshire-Terriermischling ins Wohnzimmer zu gehen. Als die Frau die Kinder allein in der Wohnung zurückließ, öffneten diese jedoch die Zimmertür.

Plötzlich griff der Hund den Neunjährigen an und biss ihn. Mit tiefen Wunden im Gesicht und an der linken Hand konnte der Junge fliehen. Gegen die Hundebesitzerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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